Ruhe ist keine Zufallsgröße.
Effektive Schalldämmung an technischen Anlagen erfüllt gesetzliche Anforderungen am Arbeitsplatz und reduziert Lärm aus Lüftungs-, Klima- und Produktionsanlagen. Mit den richtigen Bauteilen und einer sauberen Ausführung lässt sich der Schallpegel gezielt absenken.
Für Gewerbe und Industrie sind die BG-Vorgaben maßgeblich.
Leistungsumfang.
02 / LeistungenTechnische Schallisolierung an Lüftungs-, Klima- und Produktionsanlagen sowie Körperschall-Entkopplung von Maschinen — nach BG-Vorgaben und Stand der Technik.
Technische Schallisolierung
Lüftungs-, Klima- und Produktionsanlagen nach BG-Vorgaben.
- Schalldämpfer in Lüftungskanälen
- Körperschall-Entkopplung von Maschinen
- Schallschutzgehäuse und Einhausungen
Einsatzbereiche.
03 / ZielgruppenWohnbau, Gewerbe und Arbeitsplatz.
In Wohngebäuden geht es um Lebensqualität: Schlafzimmer ruhig halten, Wohnungstrennwände dämmen, Trittschall aus der darüberliegenden Wohnung eindämmen. Regelwerk ist die DIN 4109, für höhere Ansprüche die VDI 4100.
In Büro- und Gewerbegebäuden zählt die Raumakustik: Nachhall, Sprachverständlichkeit, Konzentration. Gleichzeitig sind Arbeitsplätze nach BG-Vorgabe vor Lärm zu schützen, wenn der Tagespegel 80 dB(A) überschreitet.
Normen & Vorschriften.
04 / RegelwerkSchallschutz wird nach einem Paket aus Bau- und Arbeitsschutz-Normen ausgeführt. Die wichtigsten im Überblick.
Ablauf eines Schallschutz-Projekts.
05 / ProzessSchallschutz beginnt mit sauberer Zielsetzung. Wir definieren die erwarteten Werte vorab und weisen sie bei Abnahme nach.
Beratung vor Ort
Aufnahme der Situation und der Zielwerte (Wohn- oder Arbeitsbereich).
Konzept & Angebot
Vorschlag mit Bauteil, Material und erwartbarem dB-Wert.
Material & Prüfzeugnisse
Auswahl der Dämmstoffe nach Einbausituation und Brandschutzklasse.
Fachgerechte Montage
Dichte Ausführung, keine Körperschallbrücken, Dichtfugen kontrolliert.
Abnahme & Übergabe
Auf Wunsch akustische Messung vor Ort, Doku für Bauabnahme.
Häufige Fragen.
06 / FAQWas ist der Unterschied zwischen Trittschall und Luftschall?
Luftschall wird durch die Luft übertragen (Gespräche, Musik, TV). Trittschall entsteht durch Körperschall im Bauteil (Schritte, Stuhl-Rücken, fallende Gegenstände). Luftschall dämmt man durch Masse oder mehrschalige Konstruktionen, Trittschall durch Entkopplung von Fußböden mit elastischen Zwischenlagen.
Welche Lösung bei Lärm aus Lüftungsanlagen?
Typisch werden Schalldämpfer in Zu- und Abluftkanäle eingebaut, Ventilatoren körperschallentkoppelt und Rohrwände mit schallabsorbierender Innenauskleidung versehen. Wir planen das gemeinsam mit dem TGA-Ingenieur und führen es aus.
Muss ich die BG-Vorgaben einhalten?
Ja, sobald Arbeitsplätze betroffen sind. Die Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung fordert bei Tageslärm über 80 dB(A) Schutzmaßnahmen. Wir messen, planen Abhilfe und führen die Maßnahme aus, damit Sie Ihren Pflichten gegenüber der BG nachkommen.
Ist eine nachträgliche Schalldämmung möglich?
In vielen Fällen ja. Vorsatzschalen vor bestehenden Wänden, abgehängte Akustikdecken oder schwimmende Estriche sind nachrüstbar. Für Trittschall ist der Aufwand höher, weil der Estrich meist mit entfernt werden muss. Im Beratungstermin klären wir, was wirtschaftlich Sinn macht.